Ja ... und Trauerredner ist er auch noch.

Wie kommt denn das?
Im Prinzip ist das ja ganz einfach! Jeder Mensch wird wohl seinen Beruf, der auch manchmal Berufung sein kann, nach eigenen Vorlieben oder nach prägenden Erlebnissen wählen. Gelegentlich beeinflussen uns dazu äußere Dinge ... Begegnungen ... Filme ... Unterhaltungen ... oder einfach nur Verwandte als Vorbild.
Wer kann schon von sich selbst behaupten, dass er in dem Betrieb ... in der Firma immer noch arbeitet, wo einst die Ausbildung stattfand. Panta rhei - alles fließt heißt es. Manchmal braucht das Leben auch mehrere Anläufe.

Und so war es dann bei mir eine persönliche Begegnung mit dem Tod, der seinerzeit eine nahe Verwandte traf, bei der ich in der Endkonsequenz deren Leben aufarbeitete und in einer Abschied nehmenden Rede den anwesenden Trauergästen vorgetragen habe.
Ganz bewusst habe ich im Anschluss mich dafür entschieden, dies ebenso bei nicht Verwandten, bei Fremden zu machen. Die erste Rede war dann eher ein Selbstversuch, der darin mündete, dass ich mich dabei beobachtete, was mit mir geschieht.

Was soll ich sagen?
Vielleicht kann dies der eine oder andere etwas nachvollziehen ... aber Trauerredner zu sein, Trauernde in ihrem Schmerz etwas auffangen zu können und sie durch die Zeremonie der Beerdigung/Beisetzung zu führen ... es macht unheimlich Spaß. Dazu kommen die vielen Lebensgeschichten.

Grundsätzlich sollte eine Rede lebensbejahend sein! Niemals darf man die Informationen, die man bei der Redeaufnahme übermittelt bekommt - wie man so schön sagt - mit nach Hause nehmen. Sie sollen uns nicht bei Tage und schon gar nicht bei Nacht im negativen Sinne einholen.
Selbstverständlich gibt es immer Begegnungen, die in Erinnerungen bleiben. Das ist doch ganz klar. Es sind vor allem die besonders schönen, die lustvollen und zu tiefst menschlichen Dinge ... aber auch ... schmerzliche ... und grausame.

Nichtsdestotrotz!
Ich bin sehr gerne Redner, scheue mich vor keiner Herausforderung. In meinem Berufsleben habe ich jede Menge weltliche Reden gehalten, war aber auch schon bei evangelischen und katholischen Beerdigungen zugegen und habe hier gesprochen.

Habe ich eventuell Ihr Interesse geweckt? Dann können Sie sich hier weiter informieren: 
www.Trauerreden-Krankemann.de